performative künste in sozialen feldern
Performative Künste vermögen Möglichkeitsräume zu eröffnen und Aushandlungsprozesse zu initiieren, die direkt auf soziale Felder und die in ihnen vorgefundenen Realitäten einwirken. Der Masterstudiengang „Performative Künste in sozialen Feldern“ an der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) bietet den Studierenden ein anwendungsorientiertes, gleichermaßen künstlerisches wie wissenschaftliches Studium. Dazu gehören die theoretisch-praktische Auseinandersetzung mit den Medien Tanz, Video, Fotografie, Audio/Musik, Theater, Kunst und Performance sowie die Beschäftigung mit den Diskursen zu Intermedialität, Künstlerischer Forschung und Performativität.
Bewerbung zum Sommersemester 2026
Bewerbungsfrist mit deutschen Studienabschlüssen verlängert bis: 09.02.2026
Bewerbungsfrist mit internationalen Studienabschlüssen: 18.12.2025 (Die Bewerbung erfolgt hier über uni-assist . Weitere Informationen dazu gibt es hier. Die Bearbeitungsgebühr für die Überprüfung der Dokumente beträgt 75 Euro. WICHTIG: Wir empfehlen, alle Unterlagen mindestens 4 Wochen vor dem offiziellen Fristende einzureichen, da die Prüfung der Unterlagen mehrere Wochen dauern kann und fehlende oder fehlerhafte Dokumente nur bis zum offiziellen Fristende nachgereicht werden können.)
Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig. Nach Einreichung der Bewerbung gibt es mündliche Aufnahmegespräche, die in Frankfurt stattfinden. Sie erhalten nach Einreichung Ihrer Bewerbung Bescheid, ob Sie zu den Aufnahmegesprächen eingeladen sind.
Bewerber*innen brauchen einen Abschluss in einem grundständigen pädagogischen und/oder künstlerischen Studiengang. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören ein Motivationsschreiben und CV, die Ideenskizze eines möglichen Masterprojekts sowie künstlerische Arbeitsproben (siehe auch Zulassungsvoraussetzungen).
Info-Nachmittag: 21.11.2025 14:30-17:30 Uhr, Frankfurt UAS, Geb. 2, E10 (Bewegungsraum) & online (bitte anmelden unter performative.kuenste(at)fra-uas.de für Zugangslink)
Vorstellung des Studiengangs mit Beispielen aus Theorie & Praxis. Zudem gibt es die Gelegenheit Fragen zu stellen. Im Anschluss ist der Besuch der Ausstellung des aktuellen Masterjahrgangs im ATELIERFRANKFURT möglich. Die Veranstaltung ist hybrid.
PERFORMATIVE///forschen, diskutieren & positionieren: theorie, performativität, partizipation, künstlerische forschung, intermedialität, kulturelle bildung, ästhetik…
KÜNSTE///erkunde neue künstlerische zugänge & medien: performance, neue medien, digitale medien, fotografie, theater, installation, bildende kunst, tanz, sound, video, musik…
SOZIALE FELDER///gestalte gesellschaft: praxis, kulturprojekte, community projekte, ästhetische bildung, medienpädagogik, theaterpädagogik, soziale arbeit, kunst im öffentlichen raum…
Die Studierenden werden befähigt, gesellschaftliche,kulturelle und individuelle Fragestellungen performativ zu erfassen, sie mit wissenschaftlichen und ästhetischen Methoden zu beforschen und mit performativen Projekten und Beteiligungsverfahren im sozialen Feld direkt auf sie einzuwirken. So sind sie nach ihrem Abschluss in der Lage, künstlerisch-performative und kulturelle Projekte passgenau für bestimmte Zielgruppen und Sozialräume zu entwickeln und durchzuführen. An der Schnittstelle von Sozialem und Kunst angesiedelt, ist der Studiengang mit dem parallel angebotenen Masterstudiengang „Diversität und Inklusion“ verbunden und interdisziplinäre Studieninhalte werden in Form von Sharingmodulen angeboten.
Unsere Gesellschaft und Kultur befinden sich permanent im Umbruch. Gesellschaftliche und soziale Situationen verlangen von den Bürgerinnen und Bürgern ein hohes Maß an Mobilität und Flexibilität. Kultur und Gesellschaft konstituieren sich wesentlich über unsere Handlungen und Aufführungen im Alltagsgeschehen,die als „cultural performances“ bezeichnet werden.Anknüpfend an die alltäglichen performativen Handlungen werden im Masterstudiengang „Performative Künste in sozialen Feldern“ Kunstprojekte konzipiert und durchgeführt, die in kulturellen, sozialen und politischen Kontexten künstlerische Setzungen entwickeln.
